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Carrera Servo

Carrera Servo Rennbahnsysteme - 3 Maßstäbe - Eine Technik

 

Die Carrera Servo Rennbahn gab es in drei Maßstäben, 1:32, 1:40 und 1:60. Alle Rennbahnen hatten eines gemeinsam, man konnte auf jeder gerade überholen!. 

 

Carrera Servo Formel 1 Fahrzeuge in allen drei Maßstäben

 

Eine Meisterleistung deutscher Ingenieurskunst, jedoch kein Kinderspielzeug.

Der Frust war wohl groß unter uns Kindern, zumindest bei mir. Die Bahn ausgepackt aufgebaut und alles funktionierte. Doch alsbald stellten sich die ersten Servo typischen Krankheiten ein, die Autos lenkten nicht mehr oder lenkten verzögert. Endresultat war, die Bahn verschwand für Jahrzehnte auf dem Speicher meiner Eltern.

Wenn man weiß was man machen muss, ist diese Bahn für mich jedoch nach wie vor das Maß der Dinge. Ich fahre zwar auch auf einer Grand Prix Rennstrecke Slotcar, doch wenn ich bei meiner Servo überholen kann, das ist einfach ein anderes Feeling. Kein lästiges manuelles umsetzen der Fahrzeuge, kein drücken eines Schalters am Regler damit ich die Spur an einer Weiche wechseln kann. Einfach das Lenkrad bewegen und schon kann ich auf der geraden die Spur wechseln. Gut eingestellte Fahrzeuge schaffen einen Spurwechsel auf einer Standardgerade.

Das Carrera Rennbahnsystem wird nicht mehr produziert. Das aus kam als erstes für die Carrera Servo 132 schon 5 Jahre nach Markteinführung 1983. 1996 wurde die Produktion der Servo 160, und im Jahr 2000 dann auch die Servo 140 eingestellt.

 


Die Carrera Servo 132 Rennbahn

Die Carrera Servo 132 war der größte Maßstab der Servo Rennbahnen, man brauchte zwar viel Platz wurde aber durch exzellente Fahrdynamik entlohnt.

Die Carrera Servo 140 Rennbahn

 

Die Carrera Servo 140 wurde von allen Servo Rennbahn System am längsten gebaut, nämlich von 1979 bis 2000. Das gesunde Mittelmaß, um eine interessante und anspruchsvolle Strecke aufzubauen brauchte man zwar auch Platz, allerdings bei weitem nicht so viel wie bei der 132er. Auch technisch veränderte sich die 140er am meisten, manche behaupten nicht unbedingt zum Guten. Sicher ist das die Urform, die V1 Chassis, am meisten Spaß beim Fahren machen ohne dass man Hand anlegen muss. Die nachfolgenden Chassis Varianten waren leichter, wenn man diese mit dem gleichen Fun Faktor fahren will gibt es diverse Möglichkeiten. Entweder man benutzt kleine Runde Neodym Magnete, die man unter die Autos klebt, damit sie mehr Haftung bekommen und nicht so schnell den Abflug machen. Oder man beschwert die Chassis mit Blei, was das gleiche bewirkt, das Auto liegt besser auf der Fahrbahn. Bei der V1 Variante gibt es unzählige andere Varianten, die erste war mit einem Bühler Motor, dann kamen die Mabuchi Motoren. Letztere gab es dann mit geschraubter oder mit geklippter Motorhalterung. Damit Sie sich ein Bild machen können habe ich ein paar Fotos gemacht.

Die Carrera Servo 160 Rennbahn

Die kleinste Carrera Servo Rennbahn im Maßstab 1:60 stand Ihren größeren Versionen in nichts nach.